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Beziehungen

Bereit für die Ehe? Woran Sie es erkennen

von Lana 3 Min. Lesezeit

Ein Bräutigam im dunklen Anzug mit einer weißen Blume im Knopfloch

Bereit zu sein heißt nicht, auf alles eine Antwort zu haben. Fünf Anzeichen, die wirklich zählen – und weder mit dem Alter noch mit dem Kontostand zu tun haben.

Bereit für die Ehe zu sein, heißt nicht, auf alles eine Antwort zu haben – und auch nicht, sicher zu sein, dass immer alles nach Plan läuft. Es heißt, sich zu wünschen, mit einem anderen Menschen etwas aufzubauen und dabei nicht nur die schönen Momente zu teilen, sondern auch Verantwortung, Veränderungen und wichtige Entscheidungen. Emotionale Reife zählt mehr als das Alter, die Karriere oder der „perfekte Moment“, auf den viele vergeblich warten.

Ihr Leben hat bereits eine Richtung

Bevor Sie Ihr Leben mit jemandem teilen, ist es hilfreich, zumindest in groben Zügen zu wissen, wohin Sie wollen. Dafür brauchen Sie keinen Plan für die nächsten zwanzig Jahre: Es genügt, wenn Ihnen klar ist, was für Sie wirklich zählt. Familie, Beruf, der Ort, an dem Sie leben, die Art, wie Sie Ihre Zeit verbringen möchten. Wer seine Prioritäten kennt, wählt besser – und gibt weniger Versprechen, die er nicht halten kann.

Sie sind auch allein mit sich im Reinen

Es mag paradox klingen, aber die stabilsten Beziehungen entstehen zwischen Menschen, die niemanden brauchen, um sich vollständig zu fühlen. Wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind, suchen Sie eine Partnerin, um zu teilen – nicht, um eine Lücke zu füllen. Das ist der Unterschied zwischen „Ich brauche dich“ und „Ich entscheide mich für dich“.

Sie sprechen über Probleme, statt ihnen auszuweichen

Jedes Paar streitet. Entscheidend ist das Wie. Sie sind bereit für eine ernsthafte Bindung, wenn es Ihnen gelingt:

  • zu sagen, was Sie empfinden, ohne Vorwürfe zu machen;
  • zuzuhören, auch wenn Sie anderer Meinung sind;
  • nach einer Lösung zu suchen statt nach einem Schuldigen;
  • sich zu entschuldigen, wenn es nötig ist.

Das ist keine angeborene Gabe, sondern eine Gewohnheit, die man sich aneignet. Und sie zeigt sich schon bei den ersten Treffen.

Sie denken im „Wir“

Ein deutliches Zeichen ist die Sprache. Wenn Sie sich die Zukunft vorstellen: Beziehen Sie dann ganz selbstverständlich einen anderen Menschen in Ihre Entscheidungen ein? Wo man lebt, wie man mit Geld umgeht, ob und wann man Kinder bekommt – bereit zu sein heißt, gemeinsam entscheiden zu wollen, und nicht bloß jemanden zu finden, der sich Ihren Plänen anpasst.

Sie akzeptieren, dass der andere Mensch nicht perfekt ist

Die Vorstellung von der idealen Partnerin ohne Fehler ist der sicherste Weg, allein zu bleiben. Wer bereit für die Ehe ist, kann unterscheiden zwischen dem Wesentlichen – Werten, Respekt, Loyalität – und dem, was lediglich eine andere Gewohnheit ist als die eigene. Bei Ersterem gibt es keine Kompromisse. Über Letzteres lächelt man.

Und wenn Sie sich in diesen Anzeichen wiedererkennen?

Dann lautet die Frage nicht mehr „Bin ich bereit?“, sondern „Wo begegne ich einer Frau, die dasselbe will?“. Genau das ist die Aufgabe einer Partnervermittlung: Ihnen Menschen vorzustellen, die dieselbe Entscheidung bereits getroffen haben. Sie müssen niemanden davon überzeugen, eine ernsthafte Beziehung zu wollen: Sie müssen nur dem Menschen begegnen, der sie sich bereits wünscht.

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